
Wer glaubt Sex in der Antike sei moralischer als Heute gewesen der irrt sich gewaltig.
In allen Antiken Kulturen war Sex allgegenwärtig wurde als wichtig und gesundheitsfördernd angesehen. Im Gegensazz zu Heute, gab es nur wenige Tabus Oral oder Analsex galten als normale Sexpraktiken, Orgien gehärten zu jedem grösseren Anlass in Rom dazu, man kann sagen die Menschen in der Antike genossen Sex auf jede erdenkliche Art und Weise. Auch Homosexualität galt allgemein als normal ebenso Prostitution welche in manchen Kulturen sogar als Vorbildlich galt.

Der einzige Unterschied bestand in der Herkunft und ob man reich oder ein Sklave war, die Herren bestimmten und die Sklaven hatten zu gehorchen und das in jeder Beziehung, auch die freie Unterschicht musste sich an die Vorgaben der Reichen halten, gerade für junge Frauen und Mädchen war es oft die einzige Möglichkeit sich durch Prostitution den Lebensunterhalt zu verdienen.
Sex im alten Rom

Für einen frei geborenen römischen Mann galt es als erniedrigend, eine Frau oder einem anderen Mann oral zu dienen, da die ausführende Rolle als passiv und unterwürfig angesehen wurde. Bei Sklaven, Sklavinnen oder Prostituierten sah die Gesellschaft das ganz anders, bei ihnen war es im Alltag üblich.
Aktiv/Passiv: Im antiken Rom zählte nicht das Geschlecht des Partners, sondern die soziale Position. er der freie Mann hatte stets die aktive, penetrierende Rolle inne. Passivität oder das Einnehmen einer untergeordneten Rolle galten für freie Bürger als unehrenhaft
Die Ehe diente in erster Linie der ehelichen Fortpflanzung und der Sicherung des Erbes. Sexuelles Vergnügen wurde außerhalb der Ehe gesucht.

Orgien: Orgien gehörten zu Festlichkeiten wie der Butter auf das Brot. Wer im antiken Rom, bedeutsam war Organisierte neben einem Festmahl auch eine Orgie mit hübschen Sklaven und Sklavinnen, diese standen vor allem den Männlichen Gästen zur Verfügung.
Homosexualität: Homosexualität galt im antiken Rom als normal und war lediglich eine Abwechslung zu Heterosexuellen Sexpraktiken, der grösste Teil der Bevölkerung was so gesehen Bisexuell, die Verurteilung homosexueller Sexpraktiken entstand erst durch die Übernahme der Macht durch die Katholische Kirche.
Prostitution: Niemals gab es mehr Bordelle als im Antiken Rom, ein Bordellbesuch war das normalste er Welt, ein Bordell neben dem anderen, voller junger Sklavinnen oder Frauen der Unterschicht, doch manchmal prostituierten sich auch Frauen aus der Oberschicht die aus freien Stücken und purer Wollust.

Frauen und Sex: Frauen hatten weniger Sexpartner als Männer, doch auch die Frauen verzichteten nicht auf Sex nach Lust. Oft hielten Frauen sich Sexsklaven oder was sehr begehrt war hatten Sex mit Gladiatoren den Helden des Antiken Roms, Gladiatoren waren als Sexobjekte sehr begehrt, und wurden oft auch für eine Dienstleistung extra bezahlt
Sex und Gewalt: Gewalt beim Sex kam zwar vor jedoch nicht wie uns Filme wie Caligula weis machen wollten, meist war der Sex freiwillig, allerdings oft aus mangelnden Alternativen.

Sex im antiken Griechenland
Im antiken Griechenland nahmen gebildete Kurtisanen (Hetären) oft eine gehobene gesellschaftliche Stellung ein und konnten durch ihre Dienste zu Reichtum gelangen.
Im antiken Griechenland war die sozial geregelte Beziehung zwischen einem erwachsenen Mann und einem heranwachsenden Jüngling (Päderastie) fester Bestandteil der Kultur und Bildung
Griechischer Sex: Griechischer Sex bezeichnet nichts anderes als Analverkehr. Angeblich ist die Bezeichnung angelehnt an die homoerotischen Verbindungen von Männern in der griechischen Antike.

Die Beziehung zwischen Alexander dem Großen und Hephaestion ist wohlbekannt. Im antiken Griechenland war es üblich, dass adelige Jugendliche einem älteren Mann zugeteilt wurden, um von ihm zu lernen. Diese Mentorenbeziehung beinhaltete oft, dass der Jüngere in gewisser Weise auch zum Liebhaber des Älteren wurde.
Die Griechen, Etrusker und Römer hatten ein unverkrampftes Verhältnis zur Sexualität. Nicht nur die Kunst, sondern alle Bereiche des Lebens waren davon durchdrungen. Ob privat oder öffentlich, beim Trinkgelage, bei sportlichen Wettkämpfen oder im Heiligtum – überall war das Sexuelle ein selbstverständlicher Teil des Lebens.
Päderastie: Vor allem im alten Griechenland war Pädophilie weit verbreitet, Lustknaben und auch Lustmädchen waren in den gehobenen Kreisen sehr begehrt, dabei handelte es sich fast ausschliesslich um minderjährige Sklaven welche keine andere Möglichkeit hatten sich den Regeln und Bräuchen zu unterwerfen.

Oralsex: Oralsex ist seit Beginn der Sexualität eine der Lieblingspraktiken der Menschheit, in der Antike vor allem in Bordellen beliebt da durch Sperma im Mund keine andere Schwangerschaftsverhütung nötig war.
Sextoys: Sextoys waren seit der Antike bei Frauen sehr begehrt, Dildos aus Holz oder auch Metall wurden schon in der Antike benutzt sowie eine Menge anderer Spielzeuge, der menschlichen Fantasie war seit jeher keine Grenze gesetzt.
Bericht: Annina Vondrova
